Schwarzspecht

Bekämpfung des invasiven Japanknöterichs

Auf dem ehemaligen Bahndamm im Buchhellerquellgebiet

Ehemaliger Bahndamm im FFH-Gebiet „Buchheller-Quellgebiet“ nach der Entfernung des Japanischen Staudenknöterichs.

Ehemaliger Bahndamm im FFH-Gebiet „Buchheller-Quellgebiet“ nach der Entfernung des Japanischen Staudenknöterichs.

Ehemaliger Bahndamm im FFH-Gebiet „Buchheller-Quellgebiet“ mit Folienabdeckung zur Bekämpfung des Rhizomgeflechts des Japanischen Staudenknöterichs.

Abdeckung der Fläche mit Folie nach der Entfernung des Japanischen Staudenknöterichs.

Abdeckung der Fläche mit Folie nach der Entfernung des Japanischen Staudenknöterichs.

Der Japanische Staudenknöterich ist eine aus Ostasien stammende, mehrjährige Staude aus der Knöterichfamilie. Er gilt als invasiver Neophyt, weil er sich sehr schnell ausbreitet, dichte Bestände bildet und heimische Pflanzen verdrängt.

Die Art wurde in Europa zunächst als Zierpflanze eingeführt und hat sich später, teils massiv, ausgebreitet. Ihr Erfolg hängt vor allem mit dem starken Rhizomgeflecht zusammen, aus dem sie immer wieder austreibt, sowie mit schnellem Wachstum und dichter Beschattung. Dadurch kann sie große Flächen einnehmen und andere Arten an Licht, Platz und Ressourcen hindern.

Im Ökosystem verursacht Japanknöterich vor allem einen Verlust an Biodiversität, weil er einheimische Pflanzenarten unterdrückt und so Lebensräume vereinfacht.

Im Rahmen einer Pflegemaßnahme wurde im FFH-Gebiet „Buchhellerquellgebiet“ ein größerer Bestand des Japanknöterichs auf dem ehemaligen Bahndamm entfernt. Dieser Bestand hat sich in den letzten Jahren immer weiter ausgeweitet und drohte nun in die angrenzenden artenreichen Bergmähwiesen einzuwachsen.

Die Maßnahme umfasst das Entfernen der Staude und das Abdecken des ehemaligen Bestandes mit einen dicken, lichtdurchlässigen Folie, damit das verbleibende Rhizomgeflecht im Boden nicht wieder austreibt.