QR02: Bergmähwiesen
Blütenbunt und artenreich!
Bergmähwiesen gehören zu den europaweit schützenswerten Lebensräumen, für die wir als Gemeinschaft eine besondere Verantwortung haben. Auf einer Untersuchungsfläche von 5x5 m Bergmähwiese kommen meist zwischen 40 und 60 verschiedene Pflanzenarten vor - viele davon mit bunten und auffälligen Blüten! Diese Wiesen befinden sich typischerweise in mittleren bis höheren Lagen der Mittelgebirge und Alpen und sind durch eine extensive Bewirtschaftung geprägt. Die traditionelle Mahd, die vorwiegend ein- bis zweimal jährlich erfolgt, verhindert die Verbuschung und fördert eine vielfältige Flora und Fauna. Charakteristisch für die Bergmähwiesen sind zahlreiche Pflanzenarten, darunter viele seltene und gefährdete Arten wie die Arnika (Arnica montana) und die Trollblume (Trollius europaeus). Zudem bieten sie einen wichtigen Lebensraum für verschiedene Insekten sowie für bodenbrütende Vogelarten wie das Braunkehlchen (Saxicola rubetra) und den Wiesenpieper (Anthus pratensis).
Eine naturschutzgerechte Mahd sollte erst im Juli, im besten Fall ab dem 15.07. eines Jahres erfolgen. Durch die Ausweisung von sogenannten Wechselbrachen (kleine abgesteckte Bereiche, die erst im nächsten Jahr wieder gemäht werden), können weitere positive Effekte für die Artenvielfalt erreicht werden. Weitere Informationen zu unseren Maßnahmen finden Sie >hier<.